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Geben und Erhalten. Über schöpferische Kommunikation

28.05.2022 • ERDROTATION

"Psychoanalyse erlernt man zunächst am eigenen Leib, durch das Studium der eigenen Persönlichkeit."

Sigmund Freud, Vorlesungen zur Einführung in die Psychoanalyse (1916)

Samstag, 28. Mai 2022, 14:00 Uhr

Erdrotation – Dialogorientierte, undogmatische Gesprächsrunde.

Ort Pardo's (Rückseite des K 21), Düsseldorf

Endlich ist es Zeit, eine bewährte Tradition wieder aufzunehmen.

Thema:

  • Geben und Erhalten. Über schöpferische Kommunikation

     "You cannot not communicate" – ist das so? Braucht es nicht vielmehr den Anderen, die Andere oder ein Anderes, um kommunikativ zu existieren?

    Unser Gesprächsformat Erdrotation verfügt über den ergänzenden Kanal der E-Mail-Botschaften. Jemand sendet einem anderen etwas zu und – wartet. Manchmal nicht lange, bisweilen doch. Was geht vor auf der anderen Seite, bevor aktiv etwas formuliert wird oder einem anderen eine Antwort gegeben wird? 

    Manchmal sind die symbolischen Akrivitäten des Schreibens und Sprechens kaum vom Inhaltlichen zu trennen. Es ist dann schllicht ein 'erfülltes' Prozedieren. Teilen Absender und Empfänger die Relevanz der Botschaft, ist es ein Dialog.

    Es gibt aber auch Monologe. Formen, eine Idee auszudrücken, Versuche, Zusammenhänge herzustellen, Gedanken kreisen zu lassen. Doch sind Gedanken nicht mit Worten identisch. Man kann sich fragen, was da ausgedrückt wird. Ob es nicht etwa auch ein Experiment ist, dem man sich hingibt.

    Explizite Antworten sind in solchem Geschehen nicht notwendig. Sie ergeben sich. Nämlich durch die Reaktion des Anderen. Gleichwohl existiert damit ein Dazwischen. Ein Niemandsland. Wie im Winter die Felder brach liegen und sie Wind und Regen ausgesetzt sind. 

    Wärme und Kälte sind subjektive Empfindungen – außer in der Physik. Unsere Eigenorientierung ist der Bezugspunkt. Schöpferische Kommunikation ist die Überwindung der Sprachlosigkeit, ohne dass Letztere ein Defizit wäre. Sind unsere Begriffe überhaupt ausreichend, das auszudrücken, was wir ausdrücken wollen?

    Ist vielleicht der Widerstand dazwischen auch ein Grund dafür, dass explizite Kommunikation, der Austausch von Gedanken und Ideen, überhaupt keine selbstverständlichen Aktivitäten zwischen den Menschen sind? Weshalb es eher schwer fällt, Dialoge in Gang zu setzen?

    Sind es die eigene Schwerfälligkeit, der Widerstand der Welt oder beides, was uns am Fließenlassen von Einfällen hindert? Ganz anders als im Traum, wo sich mit schöpferischer Selbstverständlichkeit Eins aus dem Anderen ergibt. 

So sich Mitstreiter*Innen einfinden, wieder als offenes, begehrens-ökonomisches Forum.

Gäste willkommen

 

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